Nordic Walking
Der Einsatz von Stöcken macht aus Walking ein Training, bei dem zusätzlich die Muskulatur des
berkörpers beansprucht wird. Nordic Walking ist für ambitionierte Sportler ebenso geeignet wie für
untrainierte Menschen. Nach einer Studie von Sportmedizinern ist der Sauerstoffverbrauch (und daraus
folgernd die Ausdauerbelastung) beim Nordic Walking höher als beim konventionellen Walking, wenn
dieses ohne zusätzliche Oberkörperbewegungen durchgeführt wird.
Nordic Walking ist eine Sportart mit zyklischem Bewegungsablauf. Der rechte Stock hat immer dann
Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt, der linke Stock, wenn die rechte Ferse aufsetzt. Die
Stöcke werden nah am Körper geführt. Der jeweilige Stock wird schräg nach hinten eingesetzt; der
Stockeinsatz sollte immer unterhalb des Körperschwerpunktes, also in der Schrittstellung auf der
vertikalen Körperachse erfolgen.
Um den richtigen Einsatz der Stöcke zu erlernen empfehlen wir unseren Einsteigerkurs!
Pilates
Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen,
aber meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde
Körperhaltung sorgen sollen. Das Training beinhaltet Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung.
Es ist bedingt auch zur Rehabilitation nach Unfällen geeignet. Wichtig ist eine fachliche Einführung in
die Methode, um Bewegungs- und Haltungsfehler zu vermeiden. Generell ist die Verletzungsgefahr
jedoch eher gering.
Angestrebt werden die Stärkung der Muskulatur, die Verbesserung von Kondition und
Bewegungskoordination, eine Verbesserung der Körperhaltung, die Anregung des Kreislaufs und eine
erhöhte Körperwahrnehmung. Grundlage aller Übungen ist das Trainieren des so genannten
„Powerhouses“, womit die in der Körpermitte liegende Muskulatur rund um die Wirbelsäule gemeint ist,
die so genannte Stützmuskulatur. Die Muskeln des Beckenbodens und die tiefe Rumpfmuskulatur
werden gezielt gekräftigt. Alle Bewegungen werden langsam und fließend ausgeführt, wodurch die
Muskeln und die Gelenke geschont werden. Gleichzeitig wird die Atmung geschult.
Anfänger sollten das Training nach Ansicht von Anbietern mit einer Einzelstunde bei einem klassisch
ausgebildeten Trainer beginnen und danach zu Geräten wechseln, die sie bei der exakten Ausführung
der Übungen unterstützen. Pilates hat die fünf klassischen Geräte (Reformer, Cadillac, Chair, Barrel,
Spine Corrector) erfunden, um den Schülern eine Unterstützung bei der Ausführung der Übungen zu
geben. Das weit verbreitete Mattentraining wird erst für Fortgeschrittene empfohlen. Die rund 500
Pilates-Übungen wechseln ab zwischen Dehnung und Kräftigung der Muskulatur.
Step-Aerobic
Aerobic ist ein dynamisches Fitnesstraining in der Gruppe mit rhythmischen Bewegungen zu
motivierender Musik. Die Grundelemente sind hauptsächlich (aerobe) Ausdauer und Koordination. Die
in einer Choreografie zusammengestellten Übungen, die von einem Aerobic-Trainer vorgeführt werden,
sind eine Mischung aus klassischer Gymnastik und Tanz.
Geräte-Training
Um akute und chronische Beschwerden des Bewegungsapparates und der Muskulatur zu lindern und zu
heilen, ist neben der klassischen Physiotherapie und Krankengymnastik das medizinische
Gerätetraining ein sehr wichtiger Therapiebaustein. Diese Trainingstherapie hat einen reinen
medizinischen Fokus. Medizinisches Gerätetraining kann nur von medizinisch ausgebildeten Fachkräften
geleistet werden.
Unser medizinisches Gerätetraining ist auf Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates und der
Muskulatur ausgerichtet, d.h. Wirbelsäule, Schulter, Knie und Hüfte.
Yoga
Präzise ausgeführte Yogahaltungen sorgen für ein gesundes Gleichgewicht von Flexibilität, Ausdauer,
Kraft und Stabilität. Eine besondere Bedeutung kommt dabei auch der richtigen Atmung zu. Diese
verfeinert die Körperwahrnehmung und schult das Konzentrationsvermögen. Dabei bietet Yoga ideale
Voraussetzungen, um die ständig steigenden Anforderungen unseres Alltags zu meistern.
Aktiven Menschen bieten die Übungen eine exzellente Möglichkeit, Stress-Symptome zu verringern und
ausgeglichener zu werden. Menschen mit sitzender Berufstätigkeit erfahren das Üben als wohltuenden
Ausgleich zu Ihrer Alltagstätigkeit und können Haltungsfehler korrigieren.
Sportler können sich durch Yoga vor Verletzungen schützen und die Konzentrationsfähigkeit steigern.
Herz-Kreislauf-Training
Störungen des Herz-Kreislauf-Systems manifestieren sich bereits in jüngeren Jahren (im Alter unter 50
Jahren). Zu den Risikofaktoren zählen Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck, ein erhöhter
Cholesterinspiegel und Diabetes.
Regelmäßige Bewegung kann helfen, Erkrankungen von Herz und Kreislauf vorzubeugen. Aber auch bei
der Behandlung von Herz-Kreislauf-Patienten spielt körperliche Aktivität eine wichtige Rolle
In Trainingsstudien bei Menschen auch höheren Alters, die unter Herzschwäche litten, ließ sich
eindeutig nachweisen, dass ein regelmäßiges, individuell dosiertes Ausdauertraining die Herzfunktion
und damit die körperliche Belastbarkeit nachhaltig und bedeutsam zu verbessern vermag.
Es erwies sich, dass die Sorge vor einer Verschlechterung der Herzfunktion durch körperliche Belastung
nicht nur unbegründet war, sondern geradezu eine gegenteilige Entwicklung bewirkte: Die ängstlich auf
Schonung bedachten Patienten wurden kränker als die aktiven.
Wirbelsäulengymnastik
Mobilisieren, kräftigen und dehnen – diese drei Trainingsbereiche sind wichtig, um die Funktion der
Wirbelsäule zu verbessern.
Über Mobilisationsübungen werden Sie beweglicher. Das heißt, der schmerzfreie Bewegungsspielraum
vergrößert sich, denn die gezielten, langsamen Bewegungen führen dazu, dass die Bandscheiben
zwischen den Wirbeln besser durchblutet und auf diese Weise besser mit Nährstoffen
versorgt werden.
Kräftigungsübungen stärken die Muskeln rund um die Wirbelsäule. So können sie ihre Halte- und
Bewegungsfunktion besser erfüllen und Gelenke sowie Bandscheiben entlasten.
Rückenkurs
Die gezielte Kräftigung von Bauch- und Rückenmuskulatur stabilisiert die Wirbelsäule und unterstützt
Ihre Haltung. Sanfte Mobilisierung und
Dehnung wirken Fehlhaltungen und Verspannungen gezielt entgegen. Koordinationsübungen
verbessern das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur
und damit Ihr Körper-Bewusstsein.
Dadurch bekommt Ihre Wirbelsäule den Ausgleich, den sie nach langem Sitzen oder einseitigen
Belastungen braucht. Entspannungsübungen sind in
die Kurse integriert, weil Sie damit Stress und stressbedingte Beschwerden abbauen können.